#1 Kleine IP Überwachungskamera von Sonnenschein1202 18.01.2017 10:20

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habe mir eine kleine IP Überwachungskamera zugelegt, die man auch über s handy einsehen kann bei Tag und Nacht, und Fotos festhällt - HiKam S5 mini (Amazon/ Firma High Infinity Germany) 49,- Euro
Bin sehr zufrieden und empfehle die hier mal weiter.
Wer also sowas sucht ............
Installation ist sehr einfach, ebenso die Handhabung - also auch für technisch unbegabte wie mich :-)

#2 RE: Kleine IP Überwachungskamera von julsche 18.01.2017 15:42

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Hallo Sonnenschein, ich hoffe, du hast die Daten auch ausreichend geschützt, sonst kann sich jeder in Ruhe deinen Laden anschauen.
Grüße Jule

#3 RE: Kleine IP Überwachungskamera von peek 18.01.2017 16:39

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Als zusätzliche Kamara OK.
Hauptüberwachungskamera sollte m.E. drahtgebunden sein.
Nichts einfacheres als mit Störsender Funkkameras ausser Funktion zu setzen.

GP

#4 RE: Kleine IP Überwachungskamera von Lottoschein 18.01.2017 22:52

Wer ein gutes und vor allem hochauflösendes Videoüberwachungssystem (selbst) installieren möchte, dem kann ich aus eigener Erfahrung die Firma Berghoch empfehlen.

http://www.dvrshop.de/

Die verschiedenen - vor allem auch kostengünstigen Systeme - dieser Firma können individuell zusammengestellet und erworben werden.

Gerade das Einbinden dieser kabelgebundenen Systeme (kabelgebunden ist sehr wichtig, wie peek es schon erläutert hat) in die Fernüberwachung über das Handy, ist für den Laien ohne IP Kenntnisse wirklich sehr sehr einfach. Auch der Onlineservice von Berghoch ist Top!

Nach dem schweren Raubüberfall auf meine Frau, habe ich - um das Sicherheitsgefühl zu Hause zu erhöhen - ein System mit 8 Kameras nebst Festplattenserver der Firma an unserem Grundstück und in unserem Haus installiert.

Die Komponenten sind zwar aus Fernost, leisten ihren Dienst aber seit nunmehr fast einen Jahr bei uns privat ihre Dienste absolut zuverlässig. Aus meiner fachmännischen Sicht ist auch ein weiteres, zuverlässiges Funktionieren der Komponenten sicher gegeben.

Wer Fragen dazu hat, einfach melden.

Zuverlässige Grüße wünscht

#5 RE: Kleine IP Überwachungskamera von Lottoschein 26.01.2017 14:47

...um die Qualität dieser Systeme zu unterstreichen sei noch gesagt, dass das bei uns installierte System den kalten, bayerischen Winter 2016/2017 mehr als nur gut überstanden hat. Keine "eingefrorenen Kameras" im Außenbereich. Und das ohne Heizung der Kameragehäuse!

Keine Ausfälle und einwandfreie Nachtsicht durch die serienmäßg eingebauten IR-Dioden auf den gesamten Bereich der einzelnen Kameras!

Auch bei der Fernüberwachung, welche durch die Fa. Berghoch über einen deutschen Server geobten ist, keine Ausfälle.

Es sei bemerkt, dass die Firma keine, wirklich keine weiteren Kosten für diese Fernüberwachung in Rechnung stellt.

Einziger Knackpunkt wären die mitgelieferten LAN-Kabel. Diese sind dünner, als die Versprechen unser Kanzlerin, die Flüchtlingsproblematik in den Griff zu kriegen.

Aber etwas Vorsicht beim Ziehen der Leitungen, löst diesen einzigen negativen Punkt ins Nichts auf.

In Rechnung gestellte Grüße wünscht

#6 RE: Kleine IP Überwachungskamera von Janniman 29.01.2017 13:16

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Wer hat denn schon mal versucht der Polizei solche Aufnahmen zu zeigen?
Selbst die 3MP-Kameras von mir können nur eingeschränkt alles richtig machen, denn:
Flops (Fps)
Verschlusszeiten
I-Frame-Rate
Belichtung
...sind immer als Kompromiss einzustellen. Die besten Auflösungen mit kleiner I-Frame-Rate, kurzer Verschlusszeit und hoher Auflösung würden selbst bei H.264+ immens große Datenberge aufhäufen. -> WLAN ist zur Erkennung völlig unbrauchbar, nur zur Kontrolle und Meldung (...jaja, das sind Unterschiede). Bei mir fallen die Datenberge auch an, aber das geht nicht mit einigen hundert Euro, dazu braucht es mehr Investitionen
Kann mit den Aussagen jemand was anfangen?

Die 3MP Bilder des letzten Einbruchs sind wegen Lichtwechsel (Licht geht an, Belichtung und Modus wechseln von Nacht auf Tag) und dem Rennen/Laufen des Einbrechers (Verschlusszeit und I-Frame) NICHT biometrisch verwertbar. Man erkennt es/ihn gut bei bewegtem Bild, da unser Gehirn fehlendes dazu addiert und verschiedene Frames kombinieren kann, aber es gibt leider kein sauberes Standbild zu Ausdruck.
JEDER der Kripo / Zivilfahnder / Bundeskripo war beeindruckt von der Qualität der Bilder, der Menge an Kameras und hat schon öfters bei Betrug etc. Videos bei mir abgeholt, aber da gibt es auch (wenige) Ausnahmen, da passt nichts. Zufällig war die Markise nicht ausgefahren, es war spät am Tag, die Sonne stand tief und prallte in Fenster, die natürlich schmutzig waren. Schon gab es Reflexionen, die haben alles versaut. Oder der letzte Einbruch, Lichtwechsel, Täter maskiert, dazu jung und fidel (also schnell)... tolle Aufnahmen, nur werden die zu nichts führen.

Bevor solche Empfehlungen zur Selbstmontage mit vorgefertigten Systeme angenommen werden, bitte einen unabhängigen Fachmann zur Beratung konsultieren. Auch wenn die Kosten schmerzen, es ist gut angelegt. Das nötige Wissen zur Selbstmontage und Wartung/Pflege ist Arbeit genug, warum später ärgern und ein zweites Mal investieren? Nur am Rand: meine teuerste Kamera kostete mal 1600.- Euro, aber die ist inzwischen technisch überholt (nur 640x480, hat aber noch immer die beste Linse/Sensor, dazu PTZ), insgesamt habe ich acht Kameras aller Preisklassen.

Bitte hinterfragt jede solcher Versprechen und Empfehlungen.

Jan

#7 RE: Kleine IP Überwachungskamera von Lottokiosk2008 29.01.2017 15:33

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Meine Erfahrungen mit einer IP Kamera:

Die Kamera nimmt in HD720 auf, sowohl Bilder, als auch Videos auf SD-Karte, hat mal 129 € gekostet ..
Bei einem Ladendiebstahl, den ich mal tagsüber hatte, Topscharfes Foto vom Täter, 2 Tage später hatte die Polizei den dann auch gestellt ..

Einbruch in der Nacht auch superscharfe Bilder, die leider nichts gebracht haben, weil Täter vermummt ...

Ist für mich die Frage: muß ich viel Geld ausgeben, für Superbilder und der Täter wird trotzdem nicht geschnappt, weil schon wieder im Ausland abgetaucht ??

Aber für mich ist auch wichtig, das ich mit den Bildern zumindest beweisen kann, das ich den Einbruch nicht vielleicht auch selbst fingiert habe und mir noch komische Fragen anhören muß.

#8 RE: Kleine IP Überwachungskamera von Lottoschein 29.01.2017 19:22

Ein schwieriges Thema! Hier eigene Erfahrungen gegen die Aussagen und Versprechen der Systemhersteller – oder auch der anderen Kollegen - unter einen Hut zu bringen, wird nicht einfach werden.

Den Konsens der Frage im Kauf und Sinn „eines hochwertigen, teuren oder eines ausreichenden, kostengünstigen Systems“ hat an sich Lottokiosk2008 erbracht

Zitat

...muß ich viel Geld ausgeben, für Superbilder und der Täter wird trotzdem nicht geschnappt, weil schon wieder im Ausland abgetaucht ??

...das ich mit den Bildern zumindest beweisen kann, das ich den Einbruch nicht vielleicht auch selbst fingiert habe und mir noch komische Fragen anhören muss.



Die Aussagen des LKA München bei einer Schulung in der bayerischen Lottoakademie zum Thema „Sicherheit in der Annahmestelle“ decken sich weitestgehend mit denen von Lottokiosk2008.

Auch erwähnten die Beamten, dass ein vermummter Täter das größte Problem darstellt. Hier hat eigentlich kein Videosystem eine Chance!

Weiter war die Aussage der Kripo, dass ein Überwachungssystem in erster Linie der Abschreckung dienen soll. Sodann tritt darauf hin erst einmal der Aspekt des Sicherheitsgefühl ein, bevor überhaupt an den Punkt der Auswertung zu denken ist.

Günstig muss nicht schlecht sein. Lottokiosk2008 hat es bewiesen und bei uns war es vor ein paar Jahren auch nicht anders. Das nicht jede Aufnahme auswertbar ist, ist nicht abzuweisen und eigentlich auch bei günstigen Geräten einzukalkulieren.

Bei einem System, bei welchem eine Komponente alleine schon mehr als 1.000 € kostet, erwarte ich, dass es in keinem Fall eine nicht auswertbare Aufnahme liefert. Gelinde gesagt, ist das dann raus geschmissenes Geld, wenn es dem doch so ist.

Sind wir ehrlich, was verkaufen wir denn vor der Theke? Ist es Ware, der es ein Videoüberwachungssystem von mehr als 2 bis 3.000 € bedarf? Sicherlich nicht. Es rechnet sich nicht gegenüber der Summe der meisten Tagesdiebstählen. Bei Banken, Elektrofachmärkten u. ä. mag es anders sein, klar!

Bei einer Straftat jedoch, die in unserem Gewerbe zunehmend mehr ausgeführt wird, ist ein hochwertiges, teures System sinnvoll. Bei einem Einbruch! Das hochwertige System ist aber hier nicht die Videoüberwachung, sondern die Alarmanlage nebst hochwertigem mechanischen Schutz! Hier kommen einmalig gestohlene Werte zusammen, die Existenz gefährdend sind. Hier sind große Ausgaben zum Schutz nötig. Hier ist Video machtlos, da die meisten Täter vermummt sind.

Ich denke, zum Tagesgeschäft (u. a. für die Mitarbeiterkontrolle oder bei Problemen mit herausgegebenen Wechselgeld) ist die kostengünstige Videoüberwachung das abschreckende, weitestgehend Sicherheit vermittelnde System. Für die Nacht die hochwertige (wegen Fehlalarmen) Alarmanlage und der mechanische Schutz.

Deswegen habe ich Euch Kollegen o. g. Firma empfohlen, da bei deren Komponenten – auch in Hinsicht der einfachen Selbstinstallation – der Kosten-/Nutzenfaktor 100 %ig zutrifft.

Sicher könnte ein tagsüber stattfindender Überfall mit höchstauflösenden Kameras eher aufgeklärt werden, als wie mit den einfacheren Mitteln. Aber dazu müsste der Täter schon seine Maske abnehmen...

Maskierte Grüße wünscht

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